Über

Plattenladenwoche: „Musik von hier“

Der Plattenladen ist für viele Musikliebhaber das, was für andere das Lieblingsrestaurant, die tägliche Zeitung oder „sein“ Fußballclub ist: eine nicht austauschbare Institution. Denn egal ob Klassik- & Jazzfachhändler, Indie-Store oder Vinyl-Spezialist – ein Plattenladen ist mehr als nur ein Ort zum Tonträger kaufen. Er ist kompetente Anlaufstelle für musikalische Fragen, Umschlagplatz für Insidertipps, Fundgrube für Jäger verloren geglaubter Schätze, Treffpunkt für Fachsimpelei und vieles mehr. „Die Mitarbeiter in Plattenläden sind Musikfreaks, mit denen jeder wie nirgends sonst neue Musik und bisher nie Gehörtes entdecken oder Altes wieder aufspüren kann“, so Jörg Hottas, Geschäftsführer des Einzelhändlerverbandes AMM und Initiator der Plattenladenwoche.

Im Rahmen der Plattenladenwochen kann sich der Handel in seiner gesamten Bandbreite als diese kulturelle Institution darstellen. Instore-Konzerte, Pre-Listening-Sessions oder Signierstunden mit reichlich Prominenz, begehrte Sammler-Editionen und andere kreative Aktionen locken das musikinteressierte Publikum in die Läden und bescheren den teilnehmenden Fachhändlern ein Umsatzplus und große Aufmerksamkeit. Die Kampagne erzielte 2011 eine mediale Reichweite von mehr als 20 Millionen Kontakten.

Die Plattenladenwoche greift mit dem Schwerpunkt „Musik von hier“ zudem die besondere Bedeutung Deutschlands als musikalischen Standort auf. Mit Künstlern, Produkten und Events wird das kreative Potential der nationalen Musikszene in den Mittelpunkt gestellt.

Unterstützt werden die teilnehmenden Plattenläden von zahlreichen Plattenfirmen, Independent-Labels, Vertrieben und Händlernetzwerken. Vor allem aber von einer breiten Front von Künstlern aus allen denkbaren Sparten, sowohl in Form von Statements und Videobotschaften als auch in vielfältiger Form ganz praktisch, vor Ort, beim Plattenladen des Vertrauens.

Stimmen zur Plattenladenwoche

Till Brönner: „Wenn man in ein Geschäft reinkommt, wo es nichts anderes außer Musik gibt – nicht noch irgendwelche DVD-Player oder Kaffeemaschinen -, und wo es Menschen gibt, die wissen was sie verkaufen, dann löst das bei mir ein wohliges Gefühl aus.

Ulrich Tukur: „Ich liebe die persönliche Beratung in kleinen Läden und würde den Teufel tun, in so riesen Läden zu kaufen, wo man sich dann wirklich die Hacken ablatscht, bis man irgendeinen unkundigen Verkäufer findet, der keine Ahnung hat.

Graziella Schazad: „Ich unterstütze die Plattenladenwoche, weil ich auch weiterhin in Plattenläden stöbern, abtauchen und dabei die Zeit vergessen möchte.

Jonas Kaufmann: „Wenn ich schon auf ein Liveerlebnis verzichte, dann brauche ich doch wenigstens das sinnliche Erlebnis, in einen Plattenladen zu gehen, die Auswahl durchzublättern, die CD mit nach Hause zu nehmen, sie selbst einzulegen und dann zu hören. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man die gleiche Befriedigung mit einem Klick erreichen kann.