Schlagwort-Archive: Jazz

Plattenladenkonzert mit dem David Orlowsky Trio am 08.11. bei Rimpo Tonträger

David Orlowsky
David Orlowsky – Foto © Kaupo Kikka

Im Rahmen der Plattenladenwoche spielt das David Orlowsky Trio am 08. November ein Plattenladenkonzert bei Rimpo Tonträger in Tübingen. Beginn ist um 13:00 Uhr – Der Eintritt ist frei! Plattenladenkonzert mit dem David Orlowsky Trio am 08.11. bei Rimpo Tonträger weiterlesen

Plattenladenkonzert mit Mojoism am 07.11. beim Schallplattenmann in Erlangen

mojoism2Zur Plattenladenwoche 2014 spielen Mojoism am 07. November beim Schallplattenmann in Erlangen ein Plattenladenkonzert. Das Konzert beginnt um 17:30 Uhr, der Eintritt ist frei!

Mojoism sind: Tilmann Uhl am Klavier und Linus Bahr am Schlagzeug. Die beiden Musiker sehen sich in der Nachfolge des Souljazz der 60er Jahre, so wie er von Musikern wie Bobby Timmons oder Les McCann in dieser Zeit etabliert worden ist. Statt treibendem Swing regieren jedoch rhythmisch New Orleans-Grooves wie Mardi Gras Mambo, Secondline und Gospelwalzer. Blues und Soulklassiker im 12/8 Takt runden das Programm mit ruhigeren Momenten ab. Zu hören sind unter anderem Stücke von Randy Preston, Charles Brown, Ivo Jo Hunter, Horace Silver in originellen Bearbeitungen für Kleinstbesetzung. Klingt als hätte Piano-Künstler Gonzales seinen letzten New Orleans Urlaub musikalisch verarbeitet.

Der Schallplattenmann, Erlangen
Der Schallplattenmann, Erlangen

Stefanie Boltz LIVE am 07.11. um 18 Uhr bei Vinyl & Coffee in Esslingen!

Stefanie Boltz – Foto Lena Semmelroggen

Im Rahmen der Plattenladenwoche spielt Stefanie Boltz am 07. November ein Plattenladenkonzert bei Vinyl & Coffee in Esslingen. Beginn ist um 18:00 Uhr – Der Eintritt ist frei!

Über Stefanie Boltz:

Ihr Solo-Debut „LOVE, LAKES AND SNAKES“ ist ein atmosphärisches Kleinod aus sehr persönlichen Eigenkompositionen, die man am treffendsten als „Acoustic Pop“ bezeichnen könnte. Die Musik ist ebenso nuancenreich und dynamisch wie ihre Stimme: Von intim hauchend bis kraftvoll und bluesig anpackend, von seelenvoll schwebend bis cool groovend, Stefanie Boltz erzählt gefühlvolle Geschichten, die unter die Haut gehen. 

Die Spannbreite ihrer stimmlichen Ausdrucksmöglichkeiten hat Stefanie Boltz eine vielseitige Karriere beschert. So flüsterte sie, scattete 8-stimmig und beatboxte in der preisgekrönten Acappella- Formation „Slixs“, die mittlerweile mit Bobby McFerrin auf Tour ist, interpretierte dadaistische Texte, stand im Studio für Film-, TV- und Kindermusik, arbeitete jahrelang als DJane, führte unter der Regie von Georgette Dee und Gayle Tufts in der Vocal Girl Group „The Croonettes“ musikalische und dramaturgische Aspekte zusammen. Gemeinsam mit dem Joe Pass-Schüler Philipp Stauber tauchte sie im Duo tief in die Jazz-Tradition ein.

 

Jamie Cullum: „I support Plattenladenwoche“

Wer Jamie Cullum einmal live erlebt hat, weiß warum der junge Sänger und Pianist als ein Phänomen seines Genres gilt. Er tanzt auf dem Klavier, leistet sich Kapriolen des Entertainments, nur um wenige Minuten später wieder inniglich eine Ballade anstimmen zu können. “Cullum schlüpft in verschiedenen Rollen, zitiert Cobain und das Rat Pack, Hendrix und die Kinks, darüber hinaus eine ganze Reihe swingboppender Ahnherren der Bewegung”, konnte man nach einem Münchner Konzert in der Süddeutschen Zeitung lesen.

Für sein mittlerweile siebtes Album ‚Interlude‘ hat Jamie Cullum Standards auf eine ganz klassische Art eingespielt und besinnt sich dabei wieder auf seine alte Liebe zurück: den Jazz. Selbstredend stand der Brite bei der Aufnahmesession – unbeeindruckt von Trends – mit seinen äußerst versierten Musikern in einem Raum. Mit von der Partie waren unter anderem Gregory Porter oder Laura Mvula. Cullum macht kein Geheimnis daraus, wie er an diese Künstler gekommen ist: „Ich habe durch meine BBC-Radiosendung jede Menge grandiose Kollegen kennengelernt.“

Mit ihnen verschanzte sich der 35-Jährige in einem Studio im Norden von London, vollgestopft mit analoger Technik. Er schnitt innerhalb von drei Tagen 16 Songs mit, zwölf schafften es auf die Platte. Bläser verdichten das Titelstück „Interlude“. Mit „Don’t You Know“ zeigt sich der Vater von zwei Töchtern mit kräftiger Stimme von seiner bluesigen Seite. Bei „Seers Tower“ greift er beherzt in die Tasten seines Klaviers, während die Geigen im Hintergrund schluchzen. „Walkin‘“ hat diesen gewissen nostalgischen Charme. „Losing you“ offenbart sehnsüchtige Wehmut – auch die steht Cullum gut. Diese Vielfalt lässt nie Langeweile aufkommen. Man hört dem Sänger einfach gerne zu, wenn er voller Leidenschaft den Jazz zelebriert.

Jamie Cullum unterstützt auch dieses Jahr wieder die Plattenladenwoche: