Schlagwort-Archive: Plattenladenwoche

Volles Programm: Durch die Woche mit Smile Records in Buchholz

Wir werden ja nicht müde, das zu betonen: Es lohnt sich jeden Tag, in den Plattenladen zu gehen, aber zur Plattenladenwoche noch ein bisschen mehr. Smile Records in Buchholz unterstreicht das eindrucksvoll: Zur Plattenladenwoche bekommen die Besucher dort jeden Tag ein Event geboten. Volles Programm: Durch die Woche mit Smile Records in Buchholz weiterlesen

PlattenladenwocheX: Ein Heft mit allen Sonderveröffentlichungen, Läden und vielen Terminen

Wer gerne blättert: Die Kollegen von den Plattenladentipps haben eine Sonderausgabe zur Plattenladenwoche gemacht. In allen AMM-Läden (und ausgewählten Plattenladenwochen-Läden) ist das Heft gratis erhältlich. Alle Sonderveröffentlichungen, viele Termine und eine Liste mit den teilnehmenden Läden, komprimiert auf acht Seiten.

Und wer auf’s Blättern verzichten kann: Das Sonderheft als PDF gibt es auch online zum Lesen und Download.

Martin Stadtfeld: „Bei jedem Komponisten gibt es einen Bezug zu Bach“

Martin Stadtfeld (Foto: Henning Ross/Sony Classical)
Martin Stadtfeld (Foto: Henning Ross/Sony Classical)

„Bach ist für mich der Ausgangspunkt für alle Musik, die danach kommt, denn bei jedem Komponisten gibt es einen Bezug zu Bach“, sagte Martin Stadtfeld einmal im Interview. Er sollte es wissen, denn auf Interpretenseite gilt der Pianist unstrittig als einer der führenden Experten in Sachen Johann Sebastian Bach: 2002 gewann Stadtfeld – damals 22-jährig – den ersten Preis beim Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig. Sein CD-Debüt gab er 2003 mit einer Einspielung der Goldberg-Variationen – die Kritiker überboten sich mit ihren Lobeshymnen, das Album landete direkt auf Platz 1 der Klassik-Charts. Und drei seiner vier Klassik-Echos verdiente er sich mit Bach-Werken. So sollte es auch nicht verwundern, dass auch Martin Stadtfelds aktuelle Veröffentlichung sich um Bach dreht, wenn auch ein wenig freier als zuvor: „Homage To Bach“ ist der Titel von Stadtfelds neuer CD, die neben einer Bearbeitung der Chaconne aus der d-Moll-Partita für Solovioline (BWV 1004) auch eine zwölfteilige Eigenkomposition enthält, die aus Stadtfelds Improvisationen in Konzerten und auf der Basis seiner Auseinandersetzung mit dem Spätwerk Bachs erwachsen ist. Mehr als nur ein Bezug zu Bach beim Komponisten Martin Stadtfeld.
Zur Eröffnung der Plattenladenwoche wird Martin Stadtfeld am Montag, 15. Oktober, bei Ludwig Beck – Kaufhaus der Sinne in München zu Gast sein und dort sein neues Album vorstellen, das wenige Tage vorher erscheint.

Aktuelle Veröffentlichung: Homage To Bach (Sony Classical) 12.10.2018

Martin Stadtfeld online: www.martinstadtfeld.de

BRETT: Direkt, breitbeinig, kompromisslos

BRETT (Foto: Ingo Pertramer)
BRETT (Foto: Ingo Pertramer)

Wie man es auch dreht und wendet: „Ein schöner Tag (schade, dass Krieg ist)“ ist definitiv eine der besseren ersten Zeilen eines Albums. Der gleichnamige Song eröffnet das Debütalbum der Hamburger Band BRETT. Anfang 2018 ist der Erstling ‚WutKitsch‘ beim renommierten Chimperator-Label erschienen und wurde mit Genre-Einordnungen wie „Neo-Krautrock“ oder „Siebziger trifft Stoner“ bedacht. Das trifft es bei zwei, drei Songs zwar ganz gut, bei den übrigen acht Songs des Albums dann aber weniger bis gar nicht.

Fest steht: BRETT machen Rock und tragen diesen so direkt, kompromisslos und breitbeinig vor, dass man sich fragt, ob das noch jugendliche Selbstüberschätzung oder gesundes Selbstbewusstsein ist. Es gibt allerdings einige Hinweise auf letzteres. Zum Beispiel, dass die vier zwar hörbar eine Haltung haben, jedoch angenehmerweise in ihren Texten dann doch lieber Fragen aufwerfen, die der Hörer für sich selbst beantworten kann. Oder dass der „Do It Yourself“-Gedanke so weit geht, dass bei der Albumaufnahme Verstärker zum Einsatz kamen, die die Band in der „Hebebühne“ – einer ehemaligen Autowerkstatt, die BRETT in ein Kreativ- und Veranstaltungszentrum umgebaut haben – selbst konstruiert haben. Und nicht zuletzt das beteiligte Personal: Franz Plasa, als Produzent unter anderem für Udo Lindenberg, Selig oder Rio Reiser tätig, hat nicht nur das Debütalbum produziert, sondern begleitet BRETT schon seit Beginn ihrer künstlerischen Reise.

Frisch nominiert als „Hoffnungstvollste*r Newcomer*in“ für den Preis für Popkultur 2018, bestreitet BRETT eines von drei Eröffnungskonzerten der Plattenladenwoche: Am Montag, 15. Oktober 2018, wird BRETT ab 18:30 Uhr bei ReKORD in Hamburg live zu hören sein(Krankheitsbedingt fällt das Plattenladenkonzert leider aus. Das ändert nichts daran, dass die Band sehr gut und ihr Debütalbum jede Minute wert ist.)

Aktuelle Veröffentlichung: WutKitsch (Chimperator) 23.02.2018

BRETT online: wirsindbrett.de/

Zwei Musikfilme im Plattenladen

Dass ausgewählte Plattenläden während der Plattenladenwoche ebenso ausgewählte Filme zeigen, ist mittlerweile schon so etwas wie eine liebgewonnene Tradition. Und auch in dieser Jahr wird mit dieser Tradition nicht gebrochen: Drei Plattenläden – Smile Records in Buchholz, Rimpo Tonträger in Tübingen und Hanna Music in Bocholt – zeigen während der zehnten Plattenladenwoche zwei Filme, die unterschiedlicher kaum sein könnten. „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ spürt der hiesigen Techno-Szene nach, und eine Biografie von Grace Jones verbirgt sich hinter dem Filmtitel „Grace Jones: Bloodlight And Bami“.

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Plattenladenwoche X: Das Jubiläum steigt vom 15. bis 20. Oktober 2018

Von 15. bis 20. Oktober 2018 findet wieder die Plattenladenwoche statt – und das mittlerweile bereits zum zehnten Mal! Das Jubiläum ist auch der Grund, warum man sich erstmals seit langem keinem Special-Thema widmet, erklärt AMM-Geschäftsführer Marcus-Johannes Heinz: „Der Rückblick auf die Jahre seit 2009 bietet so viel Gesprächsstoff, das ist uns Thema genug.“ Plattenladenwoche X: Das Jubiläum steigt vom 15. bis 20. Oktober 2018 weiterlesen

Galerie: Joco begeistern bei Michelle Records

Musik im Schaufenster: Am Mittwochabend begeisterten Joco rund 80 Zuschauer bei Michelle Records. Das Hamburger Schwesternduo reduzierte sich aufs kleine musikalische Besteck, ohne Klavier, Keyboard oder elektronischen Schnick-Schnack. Das Publikum wusste es mehr als nur zu schätzen und belohnte die Schwestern mit tosendem Applaus. Einen kleinen Einblick gibt unsere Galerie: