Archiv der Kategorie: Klassik

Dorothee Oberlinger: „Im Gegensatz zum Internet, wo man gezielt sucht, stößt man im Plattenladen auf interessantes Neues und auf vergessenes Bekanntes, was einem sonst nicht in die Hände gefallen wäre.“

„Ich unterstütze die Plattenladenwoche, weil Plattenläden das Gedächtnis der Musikkultur sind !“

Dorothee Oberlinger (Foto: Johannes Ritter)
Dorothee Oberlinger (Foto: Johannes Ritter)

Wie wichtig ist für Sie der Fachhandel in Zeiten von Internet und MP3, sowohl als Musiker als auch als Kunde und Musikfan?

Ich gehöre noch zu einer Generation, die mit Plattenläden aufgewachsen ist. Ich kann es mir nicht vorstellen, auf das liebgewonnene Ritual, im Plattenladen herumzustöbern, zu verzichten. Im Gegensatz zum Internet, wo man gezielt sucht, stößt man im Plattenladen auf interessantes Neues und auf vergessenes Bekanntes, was einem sonst nicht in die Hände gefallen wäre. Auch schätze ich es sehr, das reale Produkt in den Händen zu halten, hinein zu hören und das Booklet zu lesen.

Welche Bedeutung haben Plattenläden für die Musikkultur im allgemeinen und für Ihre Musik im besonderen?

Ohne Plattenläden würden viel weniger Leute Platten kaufen, da bin ich sicher! Nach wie vor kaufen viele Leute nicht oder nicht gerne Musik aus dem Internet. Die CD als DIE Visitenkarte für uns Künstler (neben den Livekonzerten) würde an Bedeutung verlieren und ein wichtiges Stück Öffentlichkeit und Promotion würde verschwinden – das wäre ein Desaster.

Wann und wo haben Sie Ihre ersten Schallplatten oder CDs gekauft, und welche Erinnerungen verbinden Sie mit Plattenläden?

Meine erste Platte war Queen Greatest Hits und ich habe sie mir zu meinem 13. Geburtstag gewünscht. Ich war sehr stolz, so eine verwegene Scheibe zu besitzen – meine Eltern hatten ja nur Klassik-Platten… Überhaupt habe ich als Teenager an den Plattencovers die Kunstspielwiese geschätzt – sehr schade, dass sich das Ganze jetzt auf weniger Quadratzentimetern abspielt – aber es gibt ja zum Glück ein LP-Revival.

Was sind Ihre aktuellen CD-Tipps, und welche Musiker und Alben sollten in keinem CD-Regal fehlen?

Musica Antiqua Köln, Il Giardino Armonico, Miles Davis, die Callas, Gustav Leonhard, Soundtracks zu Kubricks Filmen, Kraftwerk, Yello und natürlich viele andere mehr, und – soviel in eigener Sache muss hier erlaubt sein – meine eigenen CD´s !

Hille Perl: „Nur im Fachhandel kann ich auch auf Produkte aufmerksam gemacht werden, die ich nicht von mir aus suchen würde oder aufgrund dessen, was mir schon bekannt ist.“

„Ich unterstütze die Plattenladenwoche, weil wir jede Aktion dringend brauchen, bei der sich das kulturelle Netzwerk in diesem Lande verbindet.“
Wie wichtig ist für Sie der Fachhandel in Zeiten von Internet und MP3, sowohl als Musiker als auch als Kunde und Musikfan?

Sehr wichtig: nur im Fachhandel kann ich auch auf Produkte aufmerksam gemacht werden, die ich nicht von mir aus suchen würde oder aufgrund dessen, was mir schon bekannt ist: deswegen würde ich begrüßen, dass der Fachhandel sich insbesondere auf Produkte spezialisiert, die nicht im Mainstream vertreten sind; dies ist notwendig um ein breitgefächertes und buntes Kulturleben zu erhalten.

Hille Perl (Foto: Uwe Arens)
Hille Perl (Foto: Uwe Arens)

Welche Bedeutung haben Plattenläden für die Musikkultur im allgemeinen und für Ihre Musik im besonderen?

Gerade Produkte, die nicht leicht in eine Schublade passen, die nicht leicht unter einem bekannten Suchbegriff zu finden sind, haben im Plattenladen eine Chance präsentiert und gehört zu werden. Im Regelfall sind die Angestellten und Betreiber des Fachhandels persönlich äußerst interessiert und musikbegeistert: diese Plattenhändler sind ein wichtiger Faktor, gerade bei Produkten, deren Verkaufszahlen deutlich unter den in der Popmusik üblichen liegen.

Wann und wo haben Sie Ihre ersten Schallplatten oder CDs gekauft, und welche Erinnerungen verbinden Sie mit Plattenläden?

Bei Von Ahsen in Verden an der Aller: ein Plattenladen, der auch Stereoequipment verkaufte. Es war immer sehr spannend, man sparte ewig lange auf irgendeine LP und es war ein festgelegter Tag, möglichst an einem Sonnabend, um am Sonntag 10mal die jeweilige LP hören konnte.

Was sind Ihre aktuellen CD-Tipps, und welche Musiker und Alben sollten in keinem CD-Regal fehlen?

Oh, die Liste wäre sicher lang, ich finde es äußerst beruhigend, viele CDs und eine vielfältige Musikauswahl zur Verfügung zu haben. Was in keinem CD-Regal fehlen sollte um Kindern gute Laune zu verschaffen, ist eine schöne Einspielung von Corellis Opus 6. Dann natürlich jede Menge Bachkantaten für das Sonntagsfrühstück, überhaupt Bach, alles was man kriegen kann, der große Tröster. Ich persönlich höre im Moment viel elisabethanische Musik, weil ich da am besten meine melancholischen Phasen ausleben kann. Noch ein aktueller Tip für Jazzliebhaber: The Stanley Clarke Trio mit ‚Jazz in the Garden‘ – eine schöne Aufnahme, bei der man oft lachen muss.

Nikolai Tokarev: „Im Fachhandel kann ich was für mich in dem Moment Interessantes plötzlich sehen.“

„Ich unterstütze die Plattenladenwoche, weil es für uns Musiker wichtig ist, an einem Ort so viel Inspiration und Vergleichsmöglichkeit zu finden.“

Nikolai Tokarev (Foto: Uwe Arens)
Nikolai Tokarev (Foto: Uwe Arens)

Wie wichtig ist für Sie der Fachhandel in Zeiten von Internet und MP3, sowohl als Musiker als auch als Kunde und Musikfan?

Im Fachhandel kann ich immer für mich was Wichtiges schnell finden. Im Fachhandel kann ich was für mich in dem Moment Interessantes plötzlich sehen.

Welche Bedeutung haben Plattenläden für die Musikkultur im Allgemeinen und für Ihre Musik im Besonderen?

Ich mag es durch einen Plattenladen bummeln!

Wann und wo haben Sie Ihre ersten Schallplatten oder CDs gekauft, und welche Erinnerungen verbinden Sie mit Plattenläden?

In Moskau, in dem Musikgeschäft „Melodia“.

Was sind Ihre aktuellen CD-Tipps, und welche Musiker und Alben sollten in keinem CD-Regal fehlen?

Eigentlich, vieles ist in den Plattenläden für mich sehr interessant!

Christoph Hartmann: „Für uns Musiker sind Anregungen und Erfahrungen von Plattenhändlern nicht unwichtig und sind wertvolle Anregung und Hilfe bei der Repertoire Auswahl.“

„Ich unterstütze die Plattenladenwoche, weil es schade wäre, diesen wichtigen Bestandteil der Musikkultur, den Plattenladen, zu verlieren.“

Christoph Hartmann (Foto: Frank Luger / EMI Classics)
Christoph Hartmann (Foto: Frank Luger / EMI Classics)

Wie wichtig ist für Sie der Fachhandel in Zeiten von Internet und MP3, sowohl als Musiker als auch als Kunde und Musikfan?

Der Fachhandel ist für mich nicht nur ein Laden, sondern auch ein Ort der Kommunikation über Musik. Im Gegensatz zum Download aus dem Internet kann man von einem Fachverkäufer Beratung und auch Anregung zu neuen Aufnahmen bekommen. Für uns Musiker sind Anregungen und Erfahrungen von Plattenhändlern nicht unwichtig und sind wertvolle Anregung und Hilfe bei der Repertoire Auswahl. Aus diesen Gründen ist der Fachhandel für mich sehr wichtig. Vor allen Dingen aber ist es schön in einem gutsortierten Plattenladen zu stöbern.

Welche Bedeutung haben Plattenläden für die Musikkultur im Allgemeinen und für Ihre Musik im Besonderen?

Sie fördern die Kommunikation über Musik im Gespräch und nicht nur über chat im Internet. Musik ist doch etwas sehr persönliches und auch subjektives, ich denke ein „Beziehung“ zwischen Kunde und Verkäufer die Ihren Musikgeschmack kennen und schätzen ist eine sehr wichtige Sache und fördert die Musikkultur im Allgemeinen und damit natürlich auch für meine Musik.

Wann und wo haben Sie Ihre ersten Schallplatten oder CDs gekauft, und welche Erinnerungen verbinden Sie mit Plattenläden?

Ich denke das war im damals noch Schallplattenladen in Landsberg am Lech, meiner Heimatstadt. Mit Plattenläden verbinde ich immer, in großen CD oder Platten Regalen zu stöbern und neue für mich interessante Aufnahmen oder auch Anregungen für mein eigenes Spiel zu finden.

Was sind Ihre aktuellen CD-Tipps, und welche Musiker und Alben sollten in keinem CD-Regal fehlen?

Im Moment höre ich sehr gerne „Opium“ von Philippe Jaroussky, das ist für mich eine sehr faszinierende Aufnahme. Natürlich habe ich immer auch meine letzte Aufnahme „Bella Napoli“ als ganz persönlichen Tipp.

Es gibt so viele bedeutende Dirigenten, Solisten, Orchester und auch Kammermusikgruppen, dass es sehr schwer fällt einzelne herauszustellen, aber dazu ist es ja gerade notwendig einen guten Plattenladen zu haben um die richtigen Empfehlungen für sich ganz persönlich zu bekommen.

Sol Gabetta: „Nur so ist Musik eine Sprache für alle, eine Verbindung zwischen Menschen durch emotionale Wege.“

„Ich unterstütze die Plattenladenwoche, weil die für die Musik immer da sind !“
Wie wichtig ist für Sie der Fachhandel in Zeiten von Internet und MP3, sowohl als Musiker als auch als Kunde und Musikfan?
Sol Gabetta (Foto: Uwe Arens)
Sol Gabetta (Foto: Uwe Arens)

Es geht doch nichts darüber, zu Hause eine richtige CD aus dem Fachhandel mit Booklet in den Händen zu halten, mit interessanten Texten und schönen Fotos!

Welche Bedeutung haben Plattenläden für die Musikkultur im allgemeinen und für Ihre Musik im besonderen?

Einen sehr wichtigen Platz! Musikläden sind wie eine Bibliothek, wo man alles finden kann oder zumindest finden sollte! Nur so ist Musik eine Sprache für alle, eine Verbindung zwischen Menschen durch emotionale  Wege.

Plattenläden sind wie ein Markt, bei dem man die besten und interessantesten aktuellen CDs aber auch die Platten, die vor Jahrzehnten aufgenommen wurden, findet.

Wann und wo haben Sie Ihre ersten Schallplatten oder CDs gekauft, und welche Erinnerungen verbinden Sie mit Plattenläden?

Es war in Argentinien in Buenos Aires, vor etwa 19 Jahren. Da war es ein Phänomen eine CD in der Hand zu halten, so klein und dünn, so praktisch, so modern! Und so viel Klangqualität, was man gar nicht gewohnt war.

Der Musikladen hieß Musimundo, wir sind mit unseren Eltern damals 800 km von Cordoba nach Buenos Aires gereist, natürlich nicht wegen der CDs, sondern wegen des Musikunterrichts, aber es war ein Ereignis ins Musimundo gehen zu können, weil wir wussten NUR dort in Argentinien würden wir alle diese phänomenalen Aufnahmen endlich sehen und hören können!

Was sind Ihre aktuellen CD-Tipps, und welche Musiker und Alben sollten in keinem CD-Regal fehlen?

Man muss von allem etwas haben im CD Regal! Ein bisschen Pop, Jazz, Klassik, nur so ist mein ein kompletter und interessanter Mensch im  Musikbereich finde ich. Aber …jeder hat natürlich seinen Geschmack….

Nichts ist zu viel in der Musikwelt, jede neue Musik, Klassik, Jazz oder Pop, öffnet neue Horizonte, neue Ideen…man hört, was man will, wenn man es braucht. Wenn die Auswahl in den Regalen groß ist! Sonst kann man nur hören, was man gerade sieht und hat.

Für jede Stimmung und jeden Moment im Leben gibt es die richtige Musik.

Eckehard Runge (Artemis Quartett): „Eine fachliche Beratung zu verschiedenen Aufnahmen und vor allem das physische Erleben von Tonträgern sind Werte, die das Web nicht bieten kann.“

„Ich unterstütze die Plattenladenwoche, weil gute Musik unter die Leute gebracht werden muss.“

Artemis Quartett (Foto: Thomas Rabsch)
Artemis Quartett (Foto: Thomas Rabsch)

Wie wichtig ist für Sie der Fachhandel in Zeiten von Internet und MP3, sowohl als Musiker als auch als Kunde und Musikfan?

Gerade in Zeiten, in denen das Internet auch für den Handel mit klassischen Tonträgern mehr Bedeutung gewinnt, muss sich der Fachhandel aus meiner Sicht noch profilierter präsentieren. Eine fachliche Beratung zu verschiedenen Aufnahmen und vor allem das physische Erleben von Tonträgern sind Werte, die das Web nicht bieten kann.

Welche Bedeutung haben Plattenläden für die Musikkultur im Allgemeinen und für Ihre Musik im Besonderen?

Für mich ist eine CD ein Gesamtkunstwerk aus Musik Text und Bild, vielleicht auch aus Material mit haptischem Reiz. Eine CD muss in erster Linie eine gute Interpretation bieten, aber sie muss auch andere Sinne ansprechen. Daher lege ich auch viel Herzblut in Fotos und Design einer CD. Sie zu kaufen, zu öffnen und zu hören muss ein Erlebnis sein. Das Internet hat den Markt für eine Vernachlässigung dieses Teils der Kultur abgestraft, aber es wird sie zum Glück nie ersetzen können. Neben der Beratung sollte ein Fachhandel auch begeistern. Darin liegt in Zukunft die Chance gleichermaßen der Labels wie der Plattenläden.

Wann und wo haben Sie Ihre ersten Schallplatten oder CDs gekauft, und welche Erinnerungen verbinden Sie mit Plattenläden?

Plattenläden haben mich als Kind immer angezogen. Vor allem die großen LP Covers mit den Fotos der Künstler haben mich begeistert, aber auch ihr typischer Vinyl Geruch. Mein Vater hat mich immer in Plattenläden mitgenommen und wenn wir dort ein paar Schallplatten probehören durften, war das für mich als Kind ein großer Höhepunkt.

Was sind Ihre aktuellen CD-Tipps, und welche Musiker und Alben sollten in keinem CD-Regal fehlen?

In keinem Plattenregal darf fehlen: Die Bartok Quartette mit dem Emerson Quartett (DGG), die Klaviersonaten von Schubert mit Alfred Brendel (Phillips), Das Live Album mit Chick Corea und Bobby McFerrin (Blue Note).

Meine aktuellen CD Tipps: Mozart Arien mit Annette Dasch (Sony), … und natürlich die Einspielungen, in die ich zuletzt mein eigenes Herzblut gesteckt habe, „The Piazzolla Project“ (Virgin /EMI)  mit Artemis Quartett und Jacques Ammion und „Russian Soul“ von CelloProject (Genuin).

András Schiff: „Wir müssen uns bemühen, diese wichtigen und wertvollen Geschäfte im Leben zu halten, sie sind ein Teil unserer Kultur.“

András Schiff (Foto: Roberto Masolli / ECM Records)
András Schiff (Foto: Roberto Masolli / ECM Records)

Plattenläden sind für mich genau so wichtig wie Buchläden. Ich bin ein altmodischer Mensch, und es war für mich immer ein Genuss in einem Laden ein, zwei Stunden zu verbringen, Platten, CDs und Bücher zu kaufen, oder einfach durchzublättern, herumzusuchen. Besonders wertvoll sind die kleineren Fachläden, mit einem sachkundigen Personal. Da kann man mit sehr kultivierten Angestellten diskutieren, welche die Aufnahmen aufmerksam gehört haben.

Die Globalisierung zeigt sich im negativsten Sinn auch auf diesem Gebiet: Die große Konzerne und Ketten fressen die kleineren auf, wobei sie die kleinen und feinen Fachgeschäfte nicht ersetzen können. Downloading und Internet sind bewundernswerte technologische Erfindungen, es ist aber ganz anders in einem Plattenladen oder in einem Buchladen einzukaufen. Es ist einfach menschlicher.
Wir müssen uns bemühen, diese wichtigen und wertvollen Geschäfte im Leben zu halten, sie sind ein Teil unserer Kultur.

Nils Mönkemeyer: „Ist nicht der Plattenladen der Tempel für alle, die Musik lieben?“

„Ich unterstütze die Plattenladenwoche, weil wir uns Zeit nehmen müssen, das Schöne und Gute zu feiern und zu genießen…“

 

 

Nils Mönkemeyer (Foto: Felix Broede/Sony Music)
Nils Mönkemeyer (Foto: Felix Broede/Sony Music)

Wie wichtig ist für Sie der Fachhandel in Zeiten von Internet und MP3, sowohl als Musiker als auch als Kunde und Musikfan?

Nichts ist schöner, als in den Plattenladen zu kommen, zu stöbern, Aufnahmen zu finden, von denen man nichts wusste, sich überraschen zu lassen. Das Downloaden einer CD ist eine sehr trockene und mechanische Sache. Im Laden habe ich das befriedigende Gefühl, etwas mit nach Hause zu nehmen, ich kann andere Leute beobachten, was sie aussuchen, ich kann mir in Ruhe anhören, was ich will…

Oft schon stand ich erwartungsvoll im Laden, um die neue CD eines Lieblingskünstlers zu kaufen, habe ungeduldig die CD in den Spieler gelegt und dann plötzlich ist man nicht mehr im Plattenladen, die Musik kommt und ich vergesse wo ich bin und lasse mich davontragen von der Musik. Was könnte schöner sein, als diese CD dann mit nach Hause zu nehmen?

Eine Box voll persönlicher Glücksgefühle…

Welche Bedeutung haben Plattenläden für die Musikkultur im allgemeinen und für Ihre Musik im besonderen?

Ist nicht der Plattenladen der Tempel für alle, die Musik lieben?

Wann und wo haben Sie Ihre ersten Schallplatten oder CDs gekauft, und welche Erinnerungen verbinden Sie mit Plattenläden?

Meine erste CD habe ich im Laden von meinem zusammengesparten Taschengeld gekauft. Ich war gerade 14 Jahre alt und fanatischer Barockfan. Bach Violinkonzerte mit Alice Harnoncourt, Concentus Musicus Wien unter der Leitung von Maestro Harnoncourt…Ich liebe diese Aufnahme immer noch…schon im Laden habe ich das ganze Booklet gelesen und mir zu allen Namen der Mitwirkenden Gesichter vorgestellt, Fotos waren eher selten im Booklet….Dann sagte die Verkäuferin an der Kasse wie schön die Aufnahme sei und ich glühte vor Stolz und fühlte mich ganz erwachsen…

Was sind Ihre aktuellen CD-Tipps, und welche Musiker und Alben sollten in keinem CD-Regal fehlen?

Die Geigerin Ginette Neveu und Il Giardino Armonico sollten auf keinen Fall fehlen…