Telefongespräche mit Glenn Gould am 20.10.2012 bei L&P Classics in Berlin

The Story of a Genius. Eine Legende zu Lebzeiten, deren Faszination und Rätselhaftigkeit auch 30 Jahre nach ihrem Tod noch immer eher zu- als abnimmt. Ein Ausnahme-Künstler mit der Aura eines Popstars: ein »James Dean am Klavier«, »as iconic as Jim Morrison«… Seine millionenfach verkauften Aufnahmen haben Kult-Status. Ein einsamer, menschenscheuer Exzentriker, der sich nur in der Geborgenheit eines Tonstudios wohl fühlte. Er kauerte vor seinem Flügel »wie ein niederer Primat«, so der SPIEGEL, wild gestikulierend und laut mitsingend, und er spielte wie keiner je vor ihm oder nach ihm. »Der größte Pianist aller Zeiten«, so der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard (1983) in seinem Glenn Gould-Roman Der Untergeher. Und viel mehr als das: Organist, Cembalist und Dirigent, Komponist, Produzent und Schriftsteller, Schauspieler und Comedian, Rundfunk- und Fernseh-Pionier, und ein Visionär des frühen Medien-Zeitalters, dessen Ideen von einem selbstbestimmten, »wohltemperierten« Publikum bis heute fortwirken. (Michael Stegemann)

In einer L&P Classics Lounge werden Musik und Texte des großen Pianisten zu Gehör gebracht. Der Schauspieler Gerd Wameling und der Musikkritiker Kai Luehrs–Kaiser werden Antworten geben, wer dieser Glenn Gould nun eigentlich war.

Samstag 20. Oktober 2012, 20:00 Uhr (Einlass ab 19:30 Uhr), L&P Classics, Welserstr. 28, 10777 Berlin: Gerd Wameling und Kai Luehrs-Kaiser lesen Telefongespräche mit Glenn Gould – Musik und Texte des großen Pianisten

Das L&P Classics Team bittet aufgrund des sehr beschränkten Platzangebots im Plattenladen freundlichst um baldige Anmeldung (Fon 030-88043043 – Fax 030-88043044 – ed.scissalcplnull@ofni).

ACHTUNG:

Wegen des sehr beschränkten Platzangebots im Plattenladen und einer Flut an Anmeldungen wird die Veranstaltung verlegt:

Mittwoch 31. Oktober 2012, 20:00 Uhr (Einlass und Bar-Öffnung 19:00 Uhr), Maison de France, Kurfürstendamm 211 (Ecke Uhlandstr.), 4. Etage in der ehemaligen Offiziersmesse

 

Glenn Gould (Foto: Hunstein)